© 2009 Bulldogge-Ben.de  |  Impressum  |  Kontakt  | Wir, dass sind zum einen Boris, 34 Jahre und Marcus, 29 Jahre. Seit dem Jahre 2007 führen wir eine eingetragene Lebenspartnerschaft und sind seit 2004 ein Paar. Wir leben in Köln-Weidenpesch, einem Stadtteil, ca 3 km von der Innenstadt entfernt. Von hier aus hat man die Möglichkeit innerhalb von Minuten Feldwege oder den Rhein zu erreichen. Auch einen kleinen See haben wir in direkter Nähe. Diese Gegebenheiten haben wir zum Anlass genommen, uns einen Hund anzuschaffen. Noch bis 2006 haben wir in der direkten Innenstadt gelebt, wo wir das Halten eines Hundes nicht hätten verantworten wollen. Zu viele Leute, zu viel Lärm, zu wenig Auslaufmöglichkeiten... Warum wir uns gerade für eine französische Bulldogge entschieden haben? Nun zum einen ist eine französische Bulldogge nicht so groß, denn ich, Marcus, kann mit großen Hunden leider nicht so viel anfangen. Zum anderen hat uns das Wesen dieser Hunderasse begeistert und liebäugeln schon ca. 2 Jahre mit dieser Entscheidung uns eine französische Bulldogge anzuschaffen. Bereits im letzten Jahr hatten wir das Vergügen, für den Bully von Bekannten einige Tage aufpassen zu dürfen. Und hier hat es sich eigentlich schon damals entschieden, dass wir uns einen Bully zulegen wollen. Warum gerade jetzt? Nun, nach einem sehr harten Jahr 2009, gekennzeichnet durch Verluste und schwerer Krankheit ist es nun an der Zeit wieder nach vorne zu schauen, eine neue Zukunft aufzubauen und wieder ins normale Leben zu gelangen. Aus diesem Grunde ist gerade jetzt ein neues Familienmitglied wichtig und sehr willkommen. Warum gerade der Zwinger “von den Ruhrpott-Bullys”? Die Suche nach einem geeigneten Züchter gestaltete sich schwieriger, als gedacht. Denn wir haben großen Wert auf Tierschutz gelegt. Damit meinen wir, dass wir es strickt ablehnen und verurteilen sich einen sogenannten Wühltischwelpen zuzulegen. Das Internet ist voll davon. Innerhalb eines Tages hätten wir für 250 EUR einen Bully-Welpen haben können. Gar kein Problem. Doch die Probleme, die dem dann folgen sind unkalkulierbar. Nicht nur hinsichtlich der physischen -, sondern auch der psychischen Gesundheit sind schwere Schäden zu erwarten. Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen. Auch die Methoden, wie Züchter vorgehen, um möglichst viel Nachwuchs zu produzieren, wollten wir nicht unterstützen. Somit sind wird über den IKFB an unsere “von den Ruhrpott-Bullys” Züchter gekommen. Hier wurden wir bereits vor der Geburt der Welpen zu einem Kennenlernen eingeladen und konnten somit die Umgebung etc begutachten und zugleich konnten auch wir begutachtet werden. Auch wurden uns unaufgefordert sämtliche Unterlagen, wie Impfausweise, Stammbaum etc. vorgelegt. Nachdem beide Seiten sich einig waren, dass sie sich “riechen” konnten, wurde eingewilligt, dass ein Welpe reserviert werden würde. Und so kamen wir zu unserem Ben. Ich weiß, dass es für viele Leute abschreckend ist, wenn man die Preise hört, die ein solcher Züchter für einen Welpen nimmt, doch ist dieser Preis absolout gerechtfertigt, wenn man bedenkt, dass die Tiere komplett gesund, geimpft gechipt, sozialisiert etc. zu einem gelangen. Man sollte sich mal Gedanken darüber machen, wie der Preis von 250 EUR zustande kommen kann, denn bei einem seriösen Züchter wird dieser Betrag ganz locker allein durch Geburt und erste Tierarztkosten (Untersuchung, chippen, impfen) verschlungen. Also deswegen appeliere ich an zukünftige Hundebesitzer. Entweder geht ins Tierheim und holt Euch dort euren Liebling, oder geht zu einem seriösen Züchter und lasst die Finger weg von den Wühltischwelpen. Diese “Händler” arbeiten ganz bewußt mit dem Mitleid der Käufer.